Hallo, ich bin Markus vom Redaktionsteam von bratpfanne-im-test.de. Wussten Sie, dass über 70% der Haushalte in Deutschland 2026 regelmäßig ein ungeeignetes Speisefett für ihre Pfanne verwenden? Das kann den Geschmack beeinträchtigen und sogar gesundheitliche Nachteile haben.

Die Auswahl an verschiedenen Produkten ist riesig und oft unübersichtlich. Sie stehen in Ihrer Küche und fragen sich, welche Wahl die richtige ist. Dieser umfassende Artikel gibt Ihnen 2026 alle Antworten für perfekte Ergebnisse.

Beim Erhitzen in der Pfanne werden häufig Temperaturen von über 200 Grad Celsius erreicht. Nicht jedes Fett ist für diese Hitze gemacht. Die Entscheidung ist entscheidend für Geschmack, Gesundheit und das Gelingen Ihrer Speisen.

Unser Guide führt Sie durch alle wichtigen Aspekte. Wir beleuchten moderne Erkenntnisse zu Rauchpunkten und Fettsäuren. So treffen Sie 2026 fundierte Entscheidungen für eine gesunde und schmackhafte Küche.

Grundlagen zur Auswahl des richtigen Bratöls

Ein falsches Produkt in der Pfanne kann mehr als nur den Geschmack Ihrer Mahlzeit ruinieren. Die Wahl beeinflusst direkt Ihre Gesundheit und die Haltbarkeit Ihrer Küchenutensilien. Im Jahr 2026 ist dieses Wissen fundamental.

Warum die richtige Ölwahl entscheidend ist

Beim Erhitzen entstehen hohe Temperaturen. Verwenden Sie ein ungeeignetes Fett, riskieren Sie die Bildung gesundheitsschädlicher Stoffe. Zudem leidet der Geschmack und Ihre Pfannenbeschichtung kann Schaden nehmen.

Die richtige Kenntnis ermöglicht es Ihnen, für jedes Gericht die perfekte Basis zu wählen. So erzielen Sie 2026 nicht nur optimale Ergebnisse, sondern kochen auch sicher.

Wichtige Begriffe: Rauchpunkt und Fettsäuren

Der Rauchpunkt ist die Temperatur, bei der ein Fett anfängt zu qualmen. Ab diesem Punkt zersetzt es sich. Dabei können gefährliche Substanzen wie Benzol entstehen.

Die Hitzestabilität wird durch die Fettsäuren bestimmt. Dies sind die Bausteine der Öle und Fette. Gesättigte Fettsäuren sind hitzebeständiger als mehrfach ungesättigte.

Je höher der Anteil an gesättigten Fettsäuren, desto höher liegt in der Regel der Rauchpunkt. Deshalb eignen sich nicht alle Öle gleich gut für hohe Temperaturen.

Giftstoffe bilden sich oft, bevor Sie Rauch sehen. Seien Sie also immer vorsichtig. Das Verständnis von Rauchpunkt und Fettsäuren ist Ihr Schlüssel zum gesunden Braten.

Öl zum Braten: Qualität und Anwendungsgebiete

Die Herkunft und Verarbeitung von Pflanzenölen prägt maßgeblich ihre Qualität und Hitzebeständigkeit. Verschiedene Speiseöle eignen sich für unterschiedliche Zwecke in der Küche.

Charakteristika von Speiseölen

Ein hochwertiges Speiseöl erkennen Sie an mehreren Merkmalen. Die Qualität hängt von der Pflanzenherkunft, Verarbeitung und Lagerung ab.

Öle werden aus verschiedenen Pflanzenteilen gewonnen. Dazu gehören Samen, Kerne, Nüsse oder Früchte. Jede Quelle bringt besondere Eigenschaften mit.

Der Geruch verrät viel über die Frische eines Öls. Riecht es aromatisch und klar, ist das ein gutes Zeichen. Probieren Sie einen kleinen Schluck zur Qualitätsprüfung.

Die Anwendungsgebiete reichen von kalten Speisen über Dünsten bis zum scharfen Anbraten. Verstehen Sie die Charakteristika verschiedener Öle, wählen Sie 2026 gezielt das optimale Produkt.

Bedeutung des Rauchpunkts beim Braten

Eine unsichtbare Grenze in Ihrer Küche entscheidet über gesundes Kochen: der Rauchpunkt. Diese kritische Temperatur markiert den Moment, ab dem Ihr Speisefett beginnt, sich zu zersetzen.

Definition und Messwerte

Der Rauchpunkt bezeichnet die exakte Temperatur, bei der flüchtige Bestandteile als sichtbarer Rauch aufsteigen. Diese Messwerte variieren stark zwischen verschiedenen Produkten.

Manche beginnen bereits bei 130-150 Grad zu qualmen. Andere halten bis über 230 Grad stabil. Beim Frittieren erreichen Sie etwa 180 Grad Celsius.

Beim scharfen Anbraten in der Pfanne werden oft über 200 Grad erreicht. Deshalb ist die Kenntnis des Rauchpunkts unverzichtbar für sicheres Kochen.

Auswirkungen zu hoher Hitze

Wird der Rauchpunkt überschritten, zersetzen sich die Fettsäuren. Es entstehen gesundheitsschädliche Verbindungen wie Acrolein.

Diese Substanz reizt die Schleimhäute und kann Krebsrisiken erhöhen. Auch der Geschmack wird bitter und unangenehm.

Wichtig: Die Zersetzung beginnt bereits knapp über dem Rauchpunkt. Dies ist nicht immer sofort sichtbar.

2026 sollten Sie bei hohen Temperaturen stets ein Produkt mit entsprechend hohem Rauchpunkt wählen. So vermeiden Sie gesundheitliche Risiken.

Unterschiede zwischen raffiniertem und nativem Öl

In Ihrer Küche stehen Sie vor der Entscheidung zwischen schonend gewonnenen und industriell veredelten Varianten. Diese Wahl beeinflusst Geschmack, Gesundheit und Kochresultate.

Herstellungsverfahren im Vergleich

Kaltgepresste öle entstehen durch mechanisches Pressen von Samen oder Früchten ohne Hitze. Diese schonende Methode bewahrt wertvolle inhaltsstoffe wie Vitamine und Antioxidantien.

Raffinierte öle durchlaufen dagegen ein mehrstufiges Verfahren mit Hitze und Lösungsmitteln. Dabei verlieren sie zwar Aroma und einige Nährstoffe, gewinnen aber Hitzestabilität.

Vor- und Nachteile im Bratprozess

Der größte vorteil nativer Varianten liegt im intensiven Geschmack. Produkte mit der Bezeichnung nativ extra bieten höchste Qualität für kalte Speisen.

Für heißes backen und Braten eignen sich jedoch raffinierte öle besser. Sie vertragen hohe Temperaturen ohne schädliche Zersetzung.

Eigenschaft Native Öle Raffinierte Öle
Herstellungsverfahren Kaltpressung Heißpressung mit Reinigung
Rauchpunkt Niedrig (ca. 130-180°C) Hoch (über 200°C)
Geschmack Intensiv und aromatisch Neutral
Nährstoffe Reich an Vitaminen Reduziert
Einsatzgebiet Kalte Speisen, Salate Braten, Backen, Frittieren

Auch butter zeigt ähnliche Unterschiede: Normale Variante hat niedrigen Rauchpunkt, während Butterschmalz hitzestabil ist.

Hitzestabilität und Fettsäuren im Fokus

Die chemische Struktur bestimmt die Hitzebeständigkeit Ihrer Küchenfette. Alle Speiseöle setzen sich aus einer Mischung unterschiedlicher Fettsäuren zusammen. Diese Bausteine entscheiden über das Verhalten bei hohen Temperaturen.

Für 2026 ist dieses Wissen fundamental. Die Hitzestabilität eines Produkts wird maßgeblich durch die Zusammensetzung seiner Fettsäuren bestimmt.

Gesättigte, einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Gesättigte Fettsäuren sind chemisch sehr stabil. Sie vertragen hohe Temperaturen ausgezeichnet. Öle Fette mit hohem Anteil an gesättigten Fettsäuren eignen sich ideal für die heiße Pfanne.

Einfach ungesättigte Fettsäuren bieten eine gute Balance. Sie sind gesundheitlich wertvoll und hitzebeständig genug für die meisten Anwendungen. Ein hoher Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren macht Produkte wie Olivenöl zu vielseitigen Helfern.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind besonders hitzeempfindlich. Sie spalten sich bereits bei niedrigen Temperaturen. Daher sollten Sie Fette mit hohem Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ausschließlich für kalte Speisen verwenden.

Die chemische Struktur erklärt dieses Verhalten. Je mehr Doppelbindungen eine Fettsäure hat, desto anfälliger ist sie für Hitze. Verstehen Sie die Fettsäurezusammensetzung eines Öls, schätzen Sie dessen Eignung präzise ein.

Empfehlungen für verschiedene Kochanwendungen

Von sanftem Dünsten bis zum scharfen Anbraten – jede Methode benötigt das passende Fett. 2026 sollten Sie Ihre Wahl gezielt auf die jeweilige Zubereitungsart abstimmen.

Leichtes Anbraten versus scharfes Braten

Für empfindliche Speisen wie Zanderfilet oder Pfannkuchen reichen mittlere Temperaturen von 140-170 Grad. Hier können Sie auch native Varianten verwenden.

Beim scharfen Anbraten von Fleisch wie Steaks benötigen Sie hingegen hohe Temperaturen über 200 Grad. Dies verschließt die Poren und erhält die Saftigkeit.

Kochmethode Empfohlene Temperatur Ideale Fetteigenschaften Beispielgerichte
Leichtes Anbraten 140-170°C Mittlerer Rauchpunkt Fischfilet, Omelett
Scharfes Braten über 200°C Hoher Rauchpunkt Steak, Bratkartoffeln
Frittieren bis 180°C Hitzestabil, neutral Pommes, Krapfen
Wok-Gerichte sehr hoch Besonders hitzebeständig Asiatische Spezialitäten

„Die richtige Fettwahl ist wie das richtige Werkzeug für den Handwerker – sie macht den Unterschied zwischen gut und hervorragend.“

Für das Frittieren eignen sich raffinierte Produkte ideal. Sie vertragen die nötigen Temperaturen von bis zu 180 Grad problemlos.

Traditionelle Wok-Gerichte verlangen nach besonders hitzestabilen Varianten. Je höher die Temperatur, desto wichtiger ist die Hitzebeständigkeit.

Rapsöl, Olivenöl und Sonnenblumenöl im Vergleich

In Ihrer Küche stehen Ihnen 2026 drei Hauptakteure für perfekte Bratresultate zur Verfügung. Jedes dieser öle bietet besondere Eigenschaften, die Ihre Gerichte maßgeblich beeinflussen.

Rapsöl: Moderne Züchtungen und gesunde Eigenschaften

Rapsöl hat sich 2026 zum beliebtesten Speisefett in Deutschland entwickelt. Moderne Züchtungen eliminieren Bitterstoffe und gesundheitsschädliche Erucasäure.

Das raffinierte Produkt bietet ein ausgezeichnetes Fettsäureprofil. Es enthält etwa 60% einfach ungesättigte Fettsäuren und einen günstigen anteil an Omega-3-Fettsäuren.

Der leicht nussige geschmack macht rapsöl zum idealen Allrounder. Es dominiert Gerichte nicht, sondern unterstützt sie harmonisch.

Olivenöl und Sonnenblumenöl: Geschmack und Eignung

Olivenöl bringt charakteristischen geschmack für mediterrane Küche mit. Sein hoher anteil an Ölsäure (ca. 70%) sorgt für gute Hitzestabilität.

Für scharfes Anbraten empfiehlt sich die raffinierte Variante. Natives olivenöl extra bleibt besser kalten Speisen vorbehalten.

Sonnenblumenöl ist der neutrale Klassiker. Raffiniert ist es nahezu geschmacksneutral und universell einsetzbar.

Die Farbe gibt Hinweise: Raffiniert zeigt sich rotgelb, native Varianten sind hellgelb. Sonnenblumenöl hat einen hohen Rauchpunkt bis 225 Grad.

Kokosöl stellt 2026 eine interessante Alternative dar. Sein exotischer geschmack passt ideal zu asiatischen Gerichten.

Zum beispiel wählen Sie sonnenblumenöl für neutrales Braten. Rapsöl eignet sich für gesundheitsbewusste Anwendungen. Olivenöl bringt mediterrane Aromen.

Die Entscheidung zwischen diesen ölen hängt von Ihren Vorlieben und der Zubereitungsart ab. Kokosöl bleibt bei Raumtemperatur fest und verflüssigt sich erst beim Erhitzen.

Anwendungstipps für hohe Temperaturen

Perfekte Bratresultate bei starker Hitze erfordern präzise Techniken und die richtige Vorbereitung. Die Beherrschung dieser Methoden garantiert Ihnen 2026 hervorragende Ergebnisse in der Küche.

Moderne Küchengeräte bieten heute ausgezeichnete Temperaturkontrolle. Dennoch bleiben grundlegende Techniken entscheidend für den Erfolg.

Optimale Pfannentemperaturen und Brattechniken

Für das scharfe Anbraten von Fleisch benötigen Sie Temperaturen über 200 Grad. Erhitzen Sie Ihre Pfanne zunächst trocken, bevor Sie das Fett hinzufügen.

Ein Infrarot-Thermometer hilft bei der präzisen Kontrolle. Die ideale Temperatur liegt zwischen 180 und 220 Grad.

Anwendung Empfohlene Temperatur Wichtiger Tipp
Scharfes Anbraten 200-220°C Pfanne vorher trocken erhitzen
Bratkartoffeln 190-210°C Gleichmäßige Verteilung
Frittieren 170-180°C Temperatur konstant halten
Steak braten 200°C+ Nur einmal wenden

„Die richtige Temperaturkontrolle macht den Unterschied zwischen einem guten und einem exzellenten Bratresultat.“

Bei hohen Temperaturen bildet sich schnell eine schützende Kruste. Diese erhält den Saft im Inneren des Fleisches.

Für das Frittieren halten Sie die Temperatur konstant bei 170-180 Grad. So erreichen Sie gleichmäßige Ergebnisse.

Moderne Induktionsherde erleichtern das Braten bei extremen hohen Temperaturen. Sie bieten präzise Steuerung für perfekte Resultate.

Lagerung und umweltfreundliche Entsorgung

Die korrekte Aufbewahrung Ihrer Küchenfette entscheidet 2026 maßgeblich über deren Qualität und Haltbarkeit. Richtige Lagerungsbedingungen bewahren wertvolle Inhaltsstoffe und verhindern vorzeitiges Verderben.

Optimale Lagerbedingungen 2026

Bewahren Sie alle ölen dunkel und kühl auf. Ideal sind Speisekammern oder geschlossene Küchenschränke. Vermeiden Sie Plätze near Herd oder direktem Sonnenlicht.

Raffinierte öle halten geöffnet etwa sechs Monate. Native Varianten sollten Sie binnen zwei bis drei Monaten verbrauchen. Besonders empfindliche ölen wie leinöl gehören nach dem Öffnen in den Kühlschrank.

Im Kühlschrank können ölen ausflocken oder fest werden. Diese harmlose Veränderung verschwindet bei Zimmertemperatur wieder. Verbrauchen Sie leinöl innerhalb von drei bis sechs Wochen.

Prüfen Sie regelmäßig geruch und Geschmack Ihres speiseöl. Riecht es ranzig oder modrig, ist es verdorben. Entsorgen Sie solche Produkte umgehend.

Tipps zur richtigen Entsorgung von Altöl

Gießen Sie altes Fett niemals in Abfluss oder Toilette. Es verstopft Rohre und belastet die Kanalisation. Füllen Sie Reste in verschließbare Gefäße.

Entsorgen Sie kleine Mengen im Restmüll. Größere Portionen bringen Sie zu Recyclinghöfen. Wischen Sie öliges Geschirr vor dem Spülen ab.

Diese Praktiken schützen 2026 nicht nur Ihre Küche. Sie leisten auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.

Gesundheitliche Aspekte und Ernährungstrends 2026

Ihre tägliche Ernährung wird 2026 maßgeblich durch die Wahl Ihrer Speisefette beeinflusst. Verschiedene Fettsäuren haben unterschiedliche gesundheitliche Wirkungen auf Ihren Körper.

Auswirkungen der Ölwahl auf die Ernährung

Omega-3-Fettsäuren gelten als besonders wertvoll für Ihre Gesundheit. Sie wirken entzündungshemmend und unterstützen Herz-Kreislauf-Funktionen. Rapsöl liefert etwa 9% Omega-3-Fettsäuren und bietet damit einen klaren Vorteil.

Leinöl ist mit über 50% Omega-3-Gehalt der Spitzenreiter. Es sollte jedoch ausschließlich kalt verwendet werden. Omega-6-Fettsäuren sind essentiell, werden aber oft übermäßig konsumiert.

Moderne Erkenntnisse zu Fettsäuren

Das ideale Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 liegt bei 5:1. Viele Menschen erreichen jedoch Werte von 15:1. Einfach ungesättigte Fettsäuren wie Ölsäure bieten 2026 eine ausgezeichnete Balance.

Gesättigte Fettsäuren haben ihren schlechten Ruf teilweise verloren. In Maßen konsumiert sind sie weniger schädlich als früher angenommen. Dennoch sollte der Anteil gesättigte Fettsäuren begrenzt bleiben.

Native, kaltgepresste Produkte bewahren wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin E. Diese wirken antioxidativ und unterstützen Ihre Zellgesundheit. Für eine ausgewogene Ernährung 2026 kombinieren Sie verschiedene Fette.

Für hohe Temperaturen eignet sich raffiniertes Rapsöl optimal. Der Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren macht es hitzebeständig und gesundheitlich vorteilhaft.

Anpassung an moderne Küchentechniken

Moderne Küchengeräte bieten 2026 präzisere Kontrolle über Temperaturen als je zuvor. Diese Entwicklungen erfordern eine angepasste Auswahl von Speisefetten für optimale Ergebnisse.

Die Technologie revolutioniert Ihre Küche und macht das Braten sicherer. Sie können nun hitzebeständige öle gezielt im idealen Temperaturbereich einsetzen.

Neue Pfannentechnologien und deren Einfluss

Induktionsherde ermöglichen 2026 exakte Temperatursteuerung. So überschreiten Sie nie den kritischen Rauchpunkt Ihrer ölen.

Keramikbeschichtete Pfanne gewinnen an Beliebtheit. Sie vertragen höhere Hitze als klassische Antihaftbeschichtungen. Dennoch benötigen sie geeignete Speisefette.

Gusseiserne und Edelstahl-Pfanne erleben eine Renaissance. Diese Materialien vertragen extreme Temperaturen ausgezeichnet. Sie eignen sich für alle hitzebeständigen öle.

Smart-Kochfelder warnen automatisch bei Überhitzung. Diese Innovation schützt Ihre Küche vor Schäden durch ungeeignete Fette. Moderne Technologien machen das Braten 2026 sicherer und präziser.

Praktische Anwendungstipps und verbreitete Mythen

In Ihrer Küche kursieren viele Halbwahrheiten über Fette und deren Verwendung. 2026 ist es Zeit, mit diesen Irrtümern aufzuräumen und praktische Lösungen für Ihren Alltag zu bieten.

Praktische Anwendungstipps für Bratfette

Mythen rund ums Braten entlarven

Ein weit verbreiteter Irrglaube behauptet, Olivenöl dürfe nie erhitzt werden. Dies stimmt so nicht! Raffinierte Varianten eignen sich durchaus für das braten, während native Qualitäten besser kalt bleiben.

Auch über butter existieren Missverständnisse. Normale butter verbrennt zwar bei 175 Grad, Butterschmalz verträgt problemlos über 200 Grad. Tierische fette wie Schweineschmalz haben ihre Berechtigung in der Küche.

Teuer bedeutet nicht automatisch besser für hohe Temperaturen. Native Premium-öle sind oft zu schade für hitzige Pfannenaktionen.

Konkrete Tipps für den Küchenalltag

Halten Sie drei verschiedene Sorten bereit: ein natives für Salate, ein raffiniertes zum braten und ein spezielles wie kokosöl für asiatische Gerichte. Kokosöl ist extrem hitzestabil.

Kombinieren Sie geschickt: Starten Sie mit hitzebeständigem Fett und geben Sie am Ende einen Löffel butter für den Geschmack hinzu. So profitieren Sie von beiden Welten.

Fettart Rauchpunkt Idealer Einsatzzweck Besonderheit
Butter 175°C Sanftes Anbraten Intensiver Geschmack
Butterschmalz >200°C Scharfes Braten Hitzestabil
Kokosöl >200°C Wok-Gerichte Pflanzliche Alternative
Schweineschmalz >200°C Traditionelle Gerichte Authentischer Geschmack

Beschriften Sie Ihre Flaschen mit Öffnungsdatum. So behalten Sie die Haltbarkeit im Blick. Für das Olivenöl zum Braten gilt: Raffinierte Qualität nutzen, native schonen.

Frittierfett können Sie mehrfach verwenden. Filtern Sie es nach jedem Gebrauch und achten Sie auf Veränderungen. Bei Verfärbung oder unangenehmem Geruch entsorgen Sie es besser.

Fazit

Abschließend lässt sich festhalten, dass die richtige Fettwahl mehr ist als nur eine Geschmacksfrage. Dieser Artikel hat Ihnen 2026 einen umfassenden Überblick zur Auswahl geeigneter Speisefette gegeben.

Die zentrale Erkenntnis: Nicht alle öle eignen sich gleichermaßen für die heiße Pfanne. Rauchpunkt und Fettsäurezusammensetzung sind hier entscheidend.

Für scharfes braten bei hohen Temperaturen empfehlen sich raffinierte Varianten. Native, kaltgepresste öle bleiben besser kalten Speisen vorbehalten.

Mit diesem Wissen treffen Sie in Ihrer Küche fundierte Entscheidungen. So vereinen Sie Geschmack, Gesundheit und Sicherheit bei jedem Gericht.

FAQ

Kann ich Olivenöl extra vergine zum scharfen Anbraten von Fleisch verwenden?

Ja, das ist möglich, besonders mit modernen, hochwertigen Sorten. Ein natives Olivenöl extra hat einen Rauchpunkt um 190 Grad, was für die meisten Bratvorgänge ausreicht. Der entscheidende Vorteil ist der einzigartige Geschmack, den es Ihren Speisen verleiht. Für sehr hohe Temperaturen über 200 Grad, wie beim Frittieren, sind raffinierte Varianten wie Rapsöl oder spezielles Bratöl jedoch stabiler.

Was bedeutet der Rauchpunkt und warum ist er so wichtig?

Der Rauchpunkt ist die Temperatur, bei der ein Fett anfängt zu rauchen und sich zersetzt. Dies ist ein kritisches Qualitätsmerkmal. Wird dieser Punkt überschritten, können gesundheitsschädliche Stoffe entstehen und der Geschmack Ihrer Speise leidet. Ein hoher Rauchpunkt, wie bei raffinierten Ölen, ist daher für hohe Hitze entscheidend.

Sind gesättigte Fettsäuren in Kokosöl zum Braten ungesund?

Kokosöl enthält viele gesättigte Fettsäuren, die es sehr hitzestabil machen. Moderne ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse betrachten gesättigte Fette differenzierter als früher. In Maßen verwendet, ist Kokosöl eine gute Wahl für das Braten bei hohen Temperaturen, da es nicht so leicht oxidiert wie Öle mit vielen mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Welches Speiseöl eignet sich am besten für meine neue beschichtete Pfanne?

Für moderne Pfannen mit Antihaft-Beschichtung sind raffinierte Öle mit neutralem Aroma ideal. Ein helles Rapsöl oder ein raffiniertes Sonnenblumenöl sind perfekt. Sie haben einen hohen Rauchpunkt und überdecken nicht den Eigengeschmack der Zutaten. Vermeiden Sie Butterschmalz oder kaltgepresste Öle mit starkem Eigengeruch, falls dieser nicht gewünscht ist.

Wie lagere ich meine Bratöle richtig, damit sie lange halten?

Lagern Sie Ihre Fette immer dunkel, kühl und gut verschlossen. Licht, Wärme und Sauerstoff sind die größten Feinde der Qualität und führen zum Ranzigwerden. Bewahren Sie nativen Olivenöl extra nicht neben dem Herd auf. Raffinierte Produkte sind unempfindlicher, aber auch sie profitieren von einer kühlen Lagerung.

Ist Butterschmalz eine gute Alternative zu pflanzlichen Ölen?

Absolut. Butterschmalz (gereinigte Butter) ist eine hervorragende Wahl. Durch die Entfernung von Milcheiweiß und Wasser hat es einen sehr hohen Rauchpunkt von über 200 Grad und eignet sich hervorragend zum scharfen Anbraten. Es verleiht Fleisch und Gemüse einen wunderbar nussigen Geschmack.
Markus Schröder

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