Wussten Sie, dass ein perfekt zubereitetes Cordon Bleu bis zu 357 Kalorien enthalten kann? Trotz dieser beeindruckenden Zahl ist das Cordon Bleu einer der beliebtesten Klassiker der deutschen Küche. Prall gefüllt mit saftigem Schinken und schmelzendem Käse, ummantelt von einer goldgelben Kruste – so kennen und lieben wir es. Doch hinter dem simpel anmutenden Rezept lauern viele Tücken, die es zu meistern gilt, um das perfekte Cordon Bleu zu erzielen.

Als eloquentes Mitglied des Redaktionsteams von bratpfanne-im-test.de möchte ich Ihnen in diesem Artikel alles Wissenswerte rund um das Cordon Bleu braten näherbringen. Vom Ursprung und der Bedeutung bis hin zu den besten Zutaten, der richtigen Technik und leckeren Variationen – wir werden gemeinsam den Schlüssel zum perfekten Cordon Bleu finden.

Ursprung und Bedeutung des Cordon Bleu

Das köstliche Cordon Bleu hat seine Wurzeln vermutlich in der Schweiz. Eine gängige Theorie besagt, dass das Gericht aus einer Notlage entstanden sein könnte, als ein Schweizer Koch unerwartet doppelt so viele Gäste bekam und schnell eine Lösung finden musste, um mehr Portionen anzubieten. Mit dem Schmetterlingsschnitt konnte er die Schnitzel aufschneiden und mit Schinken und Käse füllen, um die Anzahl der Gerichte zu erhöhen.

Der Name „Cordon Bleu“ selbst leitet sich übrigens vom französischen Ausdruck für höchste Kochkunst ab – dem „blauen Band“. Als Belohnung für seine kreative Lösung soll der Koch diese Auszeichnung erhalten haben, woraufhin das Gericht fortan den Namen „Cordon Bleu“ trug.

Was bedeutet Cordon Bleu?

Der Begriff „Cordon Bleu“ stammt aus dem Französischen und bedeutet wörtlich übersetzt „blaues Band“. In der Kulinarik steht er als Synonym für höchste Kochkunst und Raffinesse. Das Cordon Bleu ist also nicht nur ein köstliches Gericht, sondern verkörpert auch die Tradition exzellenter Zubereitung.

Die Geschichte des Cordon Bleu Ursprung ist bis heute nicht ganz geklärt, doch eines ist sicher: Das Cordon Bleu Bedeutung als Sinnbild für kulinarische Meisterschaft hat sich über Jahrzehnte hinweg etabliert. Auch wenn die genauen Cordon Bleu Geschichte Ursprünge umstritten sind, zählt das Gericht heute zu den Klassikern der Schweizer und österreichischen Küche.

Fleischauswahl für das perfekte Cordon Bleu

Das Herzstück eines Cordon Bleu ist zweifellos das Fleisch. Während das originale Cordon Bleu traditionell aus Kalbsfleisch zubereitet wird, verwenden viele Köche heute häufiger das günstigere Schweinefleisch. Allerdings wird es dann fälschlicherweise als „traditionelles Cordon Bleu“ bezeichnet.

Welches Fleisch für Cordon Bleu?

Für ein hochweriges Cordon Bleu empfiehlt sich ein magerer Kalbsrücken, auch Karree genannt, der zwischen Keule und Nacken sitzt. Das Kalbsfleisch zeichnet sich durch ein kräftiges Rosa aus, je nach Fütterung und Aufzucht stärker oder schwächer ausgeprägt. Eine Kalbsnuss kann ebenfalls verwendet werden, allerdings besteht hier die Gefahr stark unterschiedlicher Portionsgrößen.

Wer etwas sparsamer sein möchte, kann auch zu Schweinefleisch greifen. Wichtig ist dann, magere Fleischstücke auszuwählen, um ein trockenes Schnitzel zu vermeiden.

Egal ob Cordon Bleu Fleisch, Cordon Bleu Kalbfleisch oder Cordon Bleu Schweinefleisch – die Qualität des Ausgangsprodukts ist entscheidend für ein gelungenes Gericht.

Der Schmetterlingsschnitt für gefüllte Schnitzel

Beim Cordon Bleu Schmetterlingsschnitt handelt es sich um eine beliebte Fleisch-Schneidetechnik, die das Füllen von Schnitzelstücken ermöglicht. Das Fleisch sollte dafür mindestens die doppelte Stärke der gewünschten Schnittstärke haben, damit es beim Braten nicht austrocknet.

Für den Schmetterlingsschnitt wird an einer der langen Seiten des Fleischstücks ein waagerechter Schnitt angesetzt. Dadurch wird das Rückenstück in zwei noch miteinander verbundene Teile halbiert. Wenn man das Fleisch dann aufklappt, entsteht die charakteristische Schmetterlingsform, die dem Gericht seinen Namen gibt.

Diese Fleisch Schneidetechnik eignet sich hervorragend, um das Fleisch anschließend mit einer leckeren Füllung, wie beispielsweise Kochschinken und Käse, zu versehen. So entsteht das beliebte Cordon Bleu Schnitztechnik, das zu den Klassikern der Schnitzelgerichte zählt.

Die Bezeichnung „Cordon Bleu“ stammt übrigens aus dem Französischen und bedeutet „Blaues Band“. Angeblich wurde das Gericht im 19. Jahrhundert im Schweizer Kanton Wallis erfunden und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit.

Cordon Bleu braten: Die Füllung

Unerlässlich für ein perfektes Cordon Bleu ist die hochwertige Füllung. Dabei kommt natürlich nur der beste Schweizer Cordon Bleu Käse infrage. Ob der mild-aromatische Emmentaler, der würzige Raclette oder der intensive Greyerzer und herbe Appenzeller – die Auswahl ist vielfältig und lässt keine Wünsche offen.

Ergänzt wird die Käsefüllung durch einen saftig-zarten Cordon Bleu Schinken vom Schwein. Dabei sollte es sich um einen Kochschinken handeln, der natürlich gewachsen ist und keinem Formschinken entspricht. So entsteht eine perfekt aufeinander abgestimmte Füllung, die dem Gericht seinen unverkennbaren Geschmack verleiht.

Die inneren Werte

  • Hochwertiger Schweizer Cordon Bleu Käse wie Emmentaler, Raclette, Greyerzer oder Appenzeller
  • Saftig-zarter Cordon Bleu Schinken vom Schwein, kein Formschinken
  • Optional: Frische Kräuter wie Thymian, Basilikum oder Kräuter der Provence

Mit dieser hochwertigen Füllung ist der Grundstein für ein erstklassiges Cordon Bleu gelegt. Nun gilt es, die Zubereitung perfekt abzurunden.

Panierungstipps für knusprige Cordon Bleus

Bevor das gefüllte Fleisch paniert wird, ist es ratsam, es vorsichtig mit etwas Wasser zu bepinseln. Dies hilft, während des Garens im heißen Fett eine luftige und knusprige Cordon Bleu Panierung zu erzielen, die sich leicht vom Fleisch löst.

Wie paniert man Cordon Bleu?

Beim Cordon Bleu panieren spielt das Mehl eine wichtige Rolle. Gesiebtes, eher groberes Mehl bietet der Cordon Bleu Panade die nötige Stabilität. Für die Eiermasse ist es zudem empfehlenswert, etwas Sahne hinzuzufügen, da dies für zusätzliche Lufteinschlüsse sorgt.

Die Eiermasse für die Panierung

  • Verwenden Sie hochwertige Eier für eine cremige Eiermasse.
  • Geben Sie etwas Sahne hinzu, um die Luftigkeit zu erhöhen.
  • Würzen Sie die Eiermasse mit Salz und Pfeffer, um den Geschmack abzurunden.

Bei den finalen Semmelbröseln gilt: Selbst gemachte sind besser als fertig gekaufte. So erhalten Sie eine knusprige und aromatische Cordon Bleu Panierung.

Cordon Bleu braten: Bratfett und Temperatur

Das perfekte Bratergebnis für Ihr Cordon Bleu erreichen Sie am besten mit Butterschmalz. Im Gegensatz zur Butter verbrennt es bei den hohen Temperaturen nicht in der Pfanne und verleiht der knusprigen Ummantelung gleichzeitig ein angenehmes Aroma. Dabei sollte das Cordon Bleu Butterschmalz eine konstante Temperatur von etwa 170°C haben, damit es nicht zu ungleichmäßigen Verfärbungen kommt.

Das Cordon Bleu Bratfett sollte also Butterschmalz sein, da es die ideale Wahl für das perfekte Bratergebnis ist. Butter würde bei den hohen Cordon Bleu Brattemperatur von rund 170°C schnell verbrennen und die Kruste ungleichmäßig bräunen.

Cordon Bleu Bratfett

Geben Sie das Butterschmalz erst in die Pfanne, wenn es die gewünschte Temperatur von 170°C erreicht hat. So stellen Sie sicher, dass Ihr Cordon Bleu gleichmäßig und knusprig von allen Seiten gebraten wird.

Variationen des klassischen Cordon Bleu braten

Obwohl das traditionelle Cordon Bleu vom Kalb stammt, lassen sich auch köstliche Varianten mit Schweinefleisch oder Hähnchen zubereiten. Statt des klassischen Gouda-Käses können zudem andere Sorten wie Emmentaler, Appenzeller oder Greyerzer verwendet werden, um dem Gericht einen besonderen aromatischen Geschmack zu verleihen.

Darüber hinaus bietet sich Cordon Bleu perfekt an, um es mit leckeren Beilagen wie Ofengemüse zu kombinieren. So entsteht ein vollständiges, abwechslungsreiches Menü, das Gaumen und Augen gleichermaßen erfreut.

  • Klassisches Cordon Bleu vom Kalb
  • Cordon Bleu vom Schwein
  • Hähnchen Cordon Bleu
  • Cordon Bleu mit alternativen Käsesorten wie Emmentaler, Appenzeller oder Greyerzer
  • Cordon Bleu mit leckeren Beilagen wie Ofengemüse

Egal ob klassisch oder modern – Cordon Bleu ist und bleibt ein Gaumenschmaus, der Freude in die Küche bringt und Gastgeber sowie Gäste gleichermaßen begeistert.

Cordon Bleu braten: Perfekte Zubereitung

Um ein erstklassiges Cordon Bleu zuzubereiten, müssen verschiedene Elemente perfekt aufeinander abgestimmt werden. Von der richtigen Cordon Bleu Anleitung über den Schmetterlingsschnitt bis hin zur optimal abgestimmten Panierung – jeder Schritt spielt eine entscheidende Rolle, damit am Ende ein knuspriges, gefülltes Cordon Bleu entsteht.

Wie man ein Cordon Bleu Schritt für Schritt am besten Cordon Bleu zubereitet, erfahren Sie in den folgenden Tipps:

  1. Wählen Sie das richtige Fleisch – am besten Kalbsschnitzel oder Schweineschnitzel.
  2. Nehmen Sie sich Zeit für den Schmetterlingsschnitt, damit Ihre Schnitzel gleichmäßig dick sind.
  3. Füllen Sie die Schnitzel sorgfältig mit Käse und Schinken.
  4. Verwenden Sie für eine knusprige Panierung Mehl, Ei und Semmelbrösel.
  5. Braten Sie das Cordon Bleu in Butterschmalz bei der richtigen Temperatur an.

Mit diesen Schritten gelingt Ihnen garantiert ein perfekt zubereitetes Cordon Bleu, das Ihre Gäste begeistern wird.

Cordon Bleu Zubereitung

Fazit

Das Cordon Bleu ist ein wahrer Klassiker der deutschen Küche, der mit der richtigen Zubereitung begeistern kann. Egal ob aus Kalbfleisch, Schweinefleisch oder Hähnchen – entscheidend sind die sorgfältige Vorbereitung, die Wahl der richtigen Zutaten und die perfekte Technik beim Panieren und Braten. Mit den vorgestellten Cordon Bleu Tipps gelingt es garantiert, ein Cordon Bleu zuzubereiten, das Auge und Gaumen gleichermaßen erfreut.

Der Preis für ein selbst zubereitetes Cordon Bleu Rezept liegt bei etwa 3 Euro, während ein vergleichbares Fertigprodukt etwa 7,49 Euro kostet. Darüber hinaus überzeugt die Eigenkreation durch ihr kräftigeres Aroma und ihre höhere Gewichtsausbeute. Auch der Verzicht auf Zusatzstoffe in der Eigenproduktion ist ein entscheidender Vorteil.

Das Cordon Bleu ist in der Schweiz ein echter Kult-Klassiker, der in jedem Kanton auf den Speisekarten zu finden ist. Ob traditionell mit Kalbfleisch oder in modernen Varianten mit Schwein oder Geflügel – die Vielfalt an regionalen Interpretationen trägt zur Beliebtheit des Gerichts bei. Mit der richtigen Cordon Bleu Zubereitung lässt sich ein Genusserlebnis schaffen, das seinesgleichen sucht.

FAQ

Was bedeutet Cordon Bleu?

Das Cordon Bleu hat seinen Ursprung vermutlich in der Schweiz und ist ein Gericht, bei dem ein Fleischstück (meist Kalb, Schwein oder Hähnchen) mit Käse und Schinken gefüllt und dann paniert sowie goldbraun gebraten wird. Der Name „Cordon Bleu“ leitet sich von einer französischen Auszeichnung für hohe Kochkunst ab.

Welches Fleisch eignet sich am besten für Cordon Bleu?

Das originale Cordon Bleu basiert auf Kalbsfleisch, genauer gesagt auf einem mageren Kalbsrücken, auch Karree genannt. Alternativ kann auch eine Kalbsnuss verwendet werden, jedoch besteht hier die Gefahr stark unterschiedlicher Portionsgrößen. Darüber hinaus lassen sich auch Varianten mit Schweinefleisch oder Hähnchen zubereiten.

Wie führt man den Schmetterlingsschnitt durch?

Beim Schmetterlingsschnitt handelt es sich um eine bestimmte Schnitttechnik, die beim Füllen von Fleisch sehr beliebt ist. Das Fleischstück sollte mindestens das Doppelte der gewünschten Schnittstärke haben, damit es später beim Braten nicht zu trocken wird. Am Fleisch wird an einer der langen Seiten ein waagerechter Schnitt angesetzt, um das Rückenstück in zwei noch miteinander verbundene Teile zu halbieren. Beim Aufklappen entsteht so die markante Form, die einem Schmetterling gleicht.

Welche Zutaten gehören zur Füllung des Cordon Bleu?

In ein makelloses Cordon Bleu kommt natürlich nur feinster Schweizer Käse. Dafür eignen sich sowohl der eher milde Emmentaler als auch würziger Raclettekäse, oder die intensiveren Sorten wie ein salziger Greyerzer und herber Appenzeller. Ergänzt wird die Füllung dann noch durch einen saftigen, nicht zu salzigen Kochschinken vom Schwein, der am Stück gewachsen ist und keinem Formschinken entspricht.

Wie sollte man Cordon Bleu panieren?

Vor dem Panieren empfiehlt es sich, das gefüllte Fleisch mit etwas Wasser zu bepinseln, damit sich während des Garens im heißen Fett die Panade leicht vom Fleisch löst und kleine luftige Einschlüsse bildet. Das Mehl gibt der Panade die nötige Stabilität, wobei vorher gesiebtes, eher grobes Mehl am besten geeignet ist. Für die Eiermasse ist zudem die Zugabe von Sahne empfehlenswert, da sie für zusätzliche Lufteinschlüsse sorgt.

Welches Fett ist am besten zum Braten von Cordon Bleu geeignet?

Für das perfekte Bratergebnis ist Butterschmalz das ideale Fett. Im Gegensatz zur Butter verbrennt es bei den hohen Temperaturen nicht in der Pfanne und bringt gleichzeitig ein angenehmes Aroma in die krosse Ummantelung. Dabei sollte das Butterschmalz beim Braten eine konstante Temperatur von etwa 170°C haben, damit es nicht zu ungleichmäßigen Verfärbungen kommt.

Welche Varianten gibt es neben dem klassischen Cordon Bleu?

Obwohl das klassische Cordon Bleu vom Kalb stammt, lassen sich auch Varianten mit Schweinefleisch oder Hähnchen zubereiten. Statt Gouda kann man zudem andere Käsesorten wie Emmentaler, Appenzeller oder Greyerzer verwenden, um das Gericht aromatischer zu gestalten.

Quellenverweise

Markus Schröder

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